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Kurkuma: gesundes Gewürz mit verblüffenden Eigenschaften

Kurkuma

Bereits der Anblick einer Kurkuma-Pflanze beeindruckt: Sie trägt weiße, bis lila-pinke Blüten und erreicht Wuchshöhen von bis zu einem Meter. Zur Familie der Ingwergewächse zugehörig, stammt sie aus Südasien. Häufig wird die Pflanze auch in den Tropen kultiviert. Zur Herstellung von Kurkuma-Pulver als Gewürz und Heilmittel werden die Wurzelknollen (Rhizom) der Pflanze verwendet. Diese Knollen enthalten wertvolle ätherische Öle und das Curcumin, welches der Kurkuma-Wurzel die gelbe Farbe gibt. Daher ist Kurkuma auch als Gelbwurz oder gelber Ingwer bekannt.

Kurkuma Pflanze

Kurkuma stammt traditionell aus Asien und wird seit langem in der Ayurveda Medizin verwendet - das macht Kurkuma zu einer der ältesten Heilpflanzen der Welt. Mit schwarzem Pfeffer und Ingwer kombiniert, wird die heilende Wirkung von Kurkuma verstärket. Als Gewürz mit seiner leuchtend gelben Farbe findet man es vor allem in Curry-Mischungen. Die gelbe Farbe gibt vielen Reisgerichten und Currys ihr typisches Aussehen. Geschmacklich gibt Kurkuma den Gerichten eine würzige, leicht erdig-bittere Note.

Viele Menschen schwören seit Jahren auf die heilende und wohltuende Wirkung von Curcuma. Immer mehr beschäftigten sich hiesige Experten und Wissenschaftler verstärkt mit dem Thema Kurkuma. Die Anzahl der Kritiker, aber auch Befürworter dieses Gewürzes stiegen in letzter Zeit kontinuierlich an. Doch was stimmt den nun tatsächlich über die Gelbwurz?

Durchaus belegt: Hilfe bei der Verdauung


Kurkuma - Hilfe bei der Verdauung

Als Hilfe für Verdauungsbeschwerden hat Kurkuma eine positive Wirkung. Verantwortlich hierfür sind laut den Wissenschaftlern die beiden Bestandteile Kurkumin und Turmeron, ein ätherisches Öl. Diese Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass die Produktion von Gallenflüssigkeit vermehrt angeregt wird. Ist genügend Gallenflüssigkeit vorhanden funktioniert die Fettverdauung effektiver, der PH-Wert steigt an und die Verdauungsenzyme werden besser aktiviert. So entsteht ein positiver Effekt bei Verdauungsprobleme wie Blähungen, Verstopfung und auch Sodbrennen. Dass eine gesunde Darmflora wenig Nährboden für die Ausbreitung gefährlicher Viren und Bakterien bietet, ist bekannt: Schon aus präventiver Sicht erscheint folglich eine Anwendung von Kurkuma sinnvoll. Vor allem bei fettreichem Essen lindert Gelbwurz dank Curcumin und ätherischen Ölen das bekannte, wenig geliebte Völlegefühl im Magen.

Kurkuma - mittlerweile ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel zur Prävention von Krankheiten


Kurkuma - Beliebtes Nahrungsergänzungsmittel

Inzwischen ist Kurkuma auch als Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt. Man kann es als Kurkuma-Extrakt in Form von Kapseln einnehmen. Hier versprechen die Hersteller nicht selten weitreichende Wirkungen, wie beispielsweise eine Hilfe bei Krebs, Arthrose und Alzheimer. Dass ein Gewürz so etwas hervorrufen kann, mag verblüffen und ist immer kritisch zu hinterfragen.

Laut der Forschung wirkt Kurkuma entzündungshemmend, antibakteriell und antioxidativ. Dies sind für die Gesundheit auf jeden Fall nützliche Eigenschaften, um vielen Krankheiten präventiv entgegen zu wirken oder bei Therapien zu unterstützen.

Die im Kurkuma-Gewürz enthaltenen Farb- und Bitterstoffe und die ätherischen Öle gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Diese sind zwar nur in geringen Mengen enthalten, diesen Stoffen werden aber äußerst positive gesundheitliche Wirkungen zugeschrieben.

Deswegen spricht vieles dafür, Kurkuma als Gewürz in Speisen und Getränken zu verwenden. Geschmack und Farbe sind auf jeden Fall eine Bereicherung für viele Rezepte.

Rezept-Ideen mit Kurkuma: lecker und gesund

Vorab noch einige nützliche Informationen für die Verwendung und Verarbeitung von Kurkuma.

Kurkuma färbt sehr intensiv. Daher beim Verarbeiten von Kurkuma evtl. Handschuhe tragen. Die gelbe Farbe verblasst allerdings durch die UV-Strahlung und auch mit Backpulver lassen sich Flecken wieder entfernen.

Diese gelb färbende Eigenschaft kann man sich hervorragend beim Kochen und Backen zu Nutze machen. Reis- und Getreidegerichte, Gemüsegerichte, Saucen, Dips und Pasten sowie auch Teige z.B. Pfannenkuchenteig bekommen durch Zugabe von Kurkuma eine schöne gelbe Farbe.

Das wertvolle Curcumin aus der Kurkuma Wurzel ist wasserunlöslich. Die Aufnahme und Verfügbarkeit von Kurkuma in unserem Körper wird durch die Zugabe von schwarzem Pfeffer ( Piperin – Scharfstoff ) und Öl verbessert.

Und los geht’s mit den Rezepten:


Kurkuma Rezepte

Kurkuma-Tee läßt sich einfach aus Kurkuma Pulver oder der frischen Kurkuma Knolle kochen. Geschmacklich prima kombinieren lässt sich Kurkuma mit Ingwer, Zimt. Zitrone und Honig.

Vitamindrink am Morgen: Heiße Zitrone mit Kurkuma

  • ¼ l Wasser
  • ¼ Teel. Kurkuma-Pulver oder 3-4 Scheiben frischer Kurkuma
  • 2 Scheiben frischer Ingwer
  • eine Prise schwarzer Pfeffer
  • 2 Teel – 4 Teel. Zitronensaft
  • etwas Honig

Für die Zubereitung frischen Kurkuma und Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Ingwer- und Kurkumascheiben oder Kurkumapulver und eine Prise Pfeffer kurz aufkochen. Dann 5 – 10 Minuten ziehen lassen und gelegentlich umrühren. Abgießen und den Zitronensaft hinzugeben. Nach Belieben mit etwas Honig süßen.

Kurkuma – Basilikum Smoothie

(ca. 3 – 4 Portionen)

  • 2 Eßl. Quark
  • 2 Eßl. Leinöl
  • 2 Eßl. Haferflocken
  • 1 Orange
  • 1 Banane
  • 1 Apfel
  • 1 Dattel
  • 1 Stück Ingwer
  • 1 Kurkuma Wurzel
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer
  • Saft von 1 Zitrone
  • Ca. 20 Blätter Basilikum

Quark, Leinöl und Haferflocken in den Mixer geben. Orange, Banane, Ingwer und Kurkuma schälen und in Stücke schneiden. Apfel und Datteln ebenso in Stücke schneiden. Alles zusammen in den Mixer füllen, Pfeffer und die Basilikumblätter hinzugeben.

Alle Zutaten im Mixer ca. 1 – 2 Minuten mixen. Evtl. noch etwas Wasser oder einige Eiswürfel hinzugeben.

Smothie in Gläser füllen und genießen.

Messerschmidt Flockenquetsche Varius


Flockenquetsche Varius

Gesünder geht es kaum: „Blukkoli“ mit Kurkuma

Mit diesem Gericht versorgen Sie sich mit einer Vielzahl an wichtigen Spurenelementen, Vitaminen und Mineralstoffen. Immerhin mischen Sie hier Blumenkohl und Brokkoli mit vielfältigen orientalischen Gewürzen, was es zu einem rundum gesunden Rezept macht. Die Angaben beziehen sich auf zwei Personen:

  • 150 Gramm Blumenkohl
  • 150 Gramm Brokkoli
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Kreuzkümmel
  • 1 Prise gemahlener Koriander
  • 1 Prise Chili
  • 100 Gramm griechischer Jogurt
  • ½ Teelöffel Kurkuma
  • ½ Teelöffel fruchtiges Curry
  • Saft von ½ Zitrone
  • 1 Eßl. Olivenöl
  • Evtl. 1-2 Knoblauchzehen
  • ½ Fladenbrot
  • 1 Esslöffel Sesamkörner
  • 2 Esslöffel Röstzwiebeln
  • Eine Prise schwarzer Pfeffer

Für die Zubereitung dieses Rezeptes den Ofen auf 200 – 220 Grad vorheizen. Blumenkohl und Brokkoli waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Das Gemüse in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten vorgaren. Im Anschluss daran das gegarte Kohlgemüse in eine feuerfeste Form füllen und verteilen.

Im nächsten Schritt den Joghurt mit den Gewürzen verrühren und abschmecken. Den Zitronensaft, das Öl und die klein geschnittenen Knoblauchzehen ebenfalls einrühren. Diese Jogurt-Mischung nun über das Kohlgemüse geben. Das Ganze kommt dann zirka 10 Minuten in den Ofen. Sobald der Joghurt leicht bräunt, das Fladenbrot ebenfalls in den Ofen legen um es noch ca. 5 Minuten mit aufzubacken.

Zuletzt kommt noch das Würztopping. Hierzu Sesam, Röstzwiebeln, Salz und Pfeffer auf einem Brett klein hacken. Das krosse Würztopping über das überbackene Kohlgemüse streuen. Noch einige wenige Minuten im Ofen bräunen lassen.

Blukkoli mit warmem Fladenbrot servieren – guten Appetit!


Messerschmidt Getreidemühle Culina
Getreidemühle Culina

Kurkuma geht auch vegan – die Gelbwurz als Zutat bei veganem „Rührei“

Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, auf tierische Gerichte zu verzichten. Eine vegane Alternative zum klassischen Rührei ist dieses Rezept mit Tofu kombiniert mit Gemüse und schmackhaften Gewürzen. Hierfür benötigt man folgende Zutaten, die Angaben beziehen sich auf zwei Portionen:

  • 250 Gramm Bio-Tofu
  • 2 Eßl. Wasser
  • 1 Eßl. Olivenöl
  • 1 Zwiebel, in Ringe geschnitten
  • 1 rote Paprika
  • ½ grüne Paprika
  • ¼ Teelöffel Koriander
  • etwas frischer Knoblauch
  • ½ Teelöffel Meer-, Stein- oder Kräutersalz
  • Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Teelöffel Curcuma

Tofu aus der Packung nehmen und mit Küchenpapier abtrocknen. Den Tofu mit einer Gabel zerdrücken, bis er krümelig ist. Zwiebel in dünne Ringe und die Paprika in kleine Würfel schneiden.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Zweibelringe und Paprika darin andünsten. Koriander und Knoblauch hinzugeben. Nach einer Minute den Tofu zusammen mit zwei Esslöffeln Wasser in die Pfanne geben und alles verrühren. 3 – 4 Minuten köcheln lassen und abschließend Kurkuma hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, fertig. Guten Appetit!

Fazit: Kurkuma ist definitiv eine Überlegung wert

Die Betrachtung zeigte deutlich die Vorteile von Kurkuma auf. Seit langer Zeit verdichten sich die Hinweise auf eine gesundheitsförderliche und präventive Wirkung. Insbesondere die Verdauung profitiert von einer vermehrten Aufnahme. Selbst beim Thema Alzheimer und Krebs verdichten sich die Anzeichen für einen positiven Effekt. Wer mehr für das eigene Wohlbefinden tun möchte, kombiniert das Gewürz mit frischem Gemüse und weiteren orientalischen Gewürzen. Sofern Sie von der besonderen geschmacklichen Note angetan sind, handelt es sich bei Kurkuma also um eine gesunde und geschmackliche Ergänzung in Ihrem Gewürzregal - viel Spaß beim Probieren!